Ausgabe Frühling / Sommer 2026

Trost

Inhaltsauszug

Der Schotte John L. Bell (76) ist presbyterianischer Pfarrer und ein bekannter Komponist. Mit dem Song «Because» sorgt er für Furore, die britische BBC strahlte sogar einen Dokumentarfilm aus.  «Because» beginnt mit den Worten: » Weil die Flüsse nicht ihr Wasser trinken – weil die Obstbäume nicht ihre Früchte verschlingen – weil die Sonne Licht für alle Geschöpfe spendet – muss die genzenlose Gier der Menschheit stoppen.» Es endet mit dem Aufruf, den einen Gott zu preisen, dessen geschenkte Welt Gemeingut ist und Lebensgrundlage aller Menschen.  Wir sollen in Harmonie mit der Natur leben. Mit der Nase nahe am Fell – erdverbunden – wie Aborigines oder Ureinwohner. Im Bewusstsein von unserer Abhängigkeit und Verbundenheit mit der Natur.

Ein weiterer interessanter Text von Christian Kaiser beschreibt das Wirken von Max Hunziker. Sein Lieblingsmotiv war der harfenspielende König David.

Lesen Sie «Heute» von David Steindl-Rast, dem bekannten Benediktinermönch vom Europakloster Gut Aich.

oder vom duftenden Evangelium von Magdalene L. Frettlöh. 

oder zum 350. Todestag von Paul Gerhardt: Was bedroht wird, wird übersungen von der kürzlich verstorbenen, bekannten deutschen Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff. 

oder vom Gehdichter, Christian Kaiser, wie er in Rainer Maria Rilkes Fussstapfen wandert in den «Matten» über der «Rottu» im Wallis.

Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So fasst uns das, was wir nicht fassen konnten,
Voller Erscheinung aus der Ferne an –
und wandelt uns, auch wenn wir’s nicht erreichen,
in jenes, das wir kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen …

Wir aber spüren nur den Gegenwind.